Geschichte: Gemeinde Kirchberg an der Iller

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Die Geschichte

Möglicherweise wurde Kirchberg bereits im Jahre 806 in einer Traditionsnotiz des Klosters St. Gallen erstmals erwähnt, doch ist in Forschung umstritten, ob es sich wirklich um Kirchberg an der Iller oder einen anderen gleichnamigen Ort handelt. Dem Galluskloster vermachte ein Herr von Isenburg im Jahre 839 Güter in Nordhofen. Später treten die Herren von Kirchberg und Schellenberg als Besitzer von Kirchberg in Erscheinung. Im Jahre 1356 verkaufen Graf Ulrich von Schellenberg und seine Gattin Anna von Ellerbach mit Einwilligung ihres Sohnes Eglin von Schellenberg, dem damaligen Pfarrherrn von Kirchberg, einen Anteil an dem Dorf Kirchberg an das Kloster Rot. Einen weiteren Anteil erwirbt das Kloster Rot 1692. Die nunmehr dem Kloster Rot inkorporierte Kirche zu Kirchberg wurde von dieser Zeit an bis zum Jahre 1803 durch Patres von Rot aus pastoriert. Graf Wilhelm von Kirchberg verleiht im Jahre 1356 Güter an Heinrich von Freiberg. Im 15. Jahrhundert findet sich die Ortsherrschaft geteilt zwischen den Herren von Rechberg-Hohenrechberg-Kellmünz und Ulmer Patriziern; später war Kirchberg teilweise auch im Besitz der Herrschaft Oberbalzheim.

Im Jahre 1686 verkaufen die Herren von Rechberg ihren Anteil an Kirchberg dem ehemaligen Damenstift Gutenzell, das sich nunmehr die Besitzrechte an Kirchberg mit dem Kloster Rot teilt. Durch die Kriege mit Frankreich verlieren die deutschen Fürsten im Friedensschluss 1801 ihre Besitzungen jenseits des Rheins an Frankreich und werden mit Gütern der geistlichen Fürsten und Klöster diesseits, also rechts des Rheins, entschädigt. Dabei fällt der Besitz des aufgehobenen Klosters Rot an den Grafen Ludwig von Wartenberg, der ihn an seine Stiefneffen, die Grafen Erbach-Erbach, die sich daraufhin auch Grafen von Wartenberg-Roth nannten, vererbt, und dessen Nachkommen einen Teil davon verkaufen. Bei der Aufhebung des Klosters Gutenzell im Jahre 1803 bzw. 1806 gelangt die Abtei Gutenzell in den Besitz der Grafen von Toerring-Jettenbach-Gutenzell und auch unter württembergische Hoheit; als Entschädigung für ihre bisherigen linksrheinischen Besitzungen in Gronsfeld, die durch die Gewaltherrschaft Napoleons an Frankreich gekommen waren. Graf von Toerring zeigte sich dem Zisterzienserinnenorden gegenüber sehr entgegenkommend, indem die Schwestern bis zu ihrem Tode in Gutenzell bleiben durften.

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Sinningen mit ihren Ortsteilen nach Kirchberg an der Iller eingemeindet.

Aus der Geschichte von Kirchberg an der Iller

Die Gemeinde besteht in ihrer heutigen Struktur aus den Ortsteilen Kirchberg und Sinningen, das seit dem 01.01.1972 eingemeindet wurde, sowie dem Weiler Nordhofen und zählt derzeit ca. 1.900 Einwohner bei einer Gemarkungsfläche von 1.864 ha. Die Erstnennung Kirchbergs lässt sich auf das Jahr 1275 zurück führen. Im Jahre 806 n. Chr. erschien der Name Kirchberg zwar in einem Codex des Klosters St. Gallen. Allerdings bestehen in der Fachwelt Zweifel, ob es sich bei dem genannten Ort tatsächlich um das heutige Kirchberg an der Iller handelt. Nachgewiesen ist, dass ein Herr von Isenburg im Jahre 839 dem Kloster St. Gallen Güter in Nordhofen vermacht hat.

Später treten die Herren von Kirchberg und Schellenberg als Besitzer von Kirchberg in Erscheinung. Im Jahre 1356 verkaufen Graf Ulrich von Schellenberg und seine Gattin Anna von Ellerbach mit Einwilligung ihres Sohnes Eglin von Schellenberg dem damaligen Pfarrer von Kirchberg einen Anteil an dem Dorf Kirchberg an das Kloster Rot. Einen weiteren Anteil am Dorf Kirchberg erwirbt das Kloster Rot 1692. Die nunmehr dem Kloster Rot inkorporierte Kirche zu Kirchberg wurde von dieser Zeit an bis zum Jahre 1803 durch Patres von Rot aus pastoriert.

Graf Wilhelm von Kirchberg verleiht im Jahre 1356 Güter an Heinrich von Freiberg. Im 15. Jahrhundert findet sich die Ortsherrschaft geteilt zwischen den Herren von Rechberg-Hohenrechberg-Kellmünz und Ulmer Patriziern; später war Kirchberg teilweise auch im Besitz der Herrschaft Oberbalzheim

Im Jahre 1686 verkaufen die Herren von Rechberg ihren Anteil an Kirchberg dem Kloster Gutenzell, das sich nunmehr die Besitzrechte an Kirchberg mit dem Kloster Rot teilt. Durch die Kriege mit Frankreich verlieren die deutschen Fürsten im Friedensschluss 1801 ihre Besitzungen jenseits des Rheins an Frankreich und werden mit Gütern der geistlichen Fürsten und Klöster diesseits, also rechts des Rheins, entschädigt. Dabei fällt der Besitz des aufgehobenen Klosters Rot an den Grafen Ludwig von Wartenberg, der ihn an seinen Neffen, den Grafen Erbach-Wartenberg-Rot vererbt, und dessen Nachkommen einen Teil davon verkaufen.

Bei der Aufhebung des Klosters Gutenzell im Jahre 1803 bzw. 1806 gelangt die Abtei Gutenzell in den Besitz der Grafen von Toerring-Jettenbach-Gutenzell und auch unter württembergische Hoheit; als Entschädigung für ihre bisherigen linksrheinischen Besitzungen in Gronsfeld, die durch die Gewaltherrschaft Napoleons an Frankreich gekommen waren.

Graf von Toerring zeigte sich dem Zisterzienserinnenorden gegenüber sehr entgegenkommend, in dem die Schwestern bis zu ihrem Tode in Gutenzell bleiben durften.

Der heutige Ortsteil Sinningen findet als „Sunigin“ im Jahre 1127 erstmals mit dem Ortsadel, der sich bis 1172 nachweisen lässt, urkundliche Erwähnung. 1182 nennt sich der Ort „Sunningin“. Von den Freyberg kommt das Dorf 1376 an die Ulmer Kraft und von diesen 1482 die Hälfte an die Ehinger in Ulm.   Das jetzige Kirchlein stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist dem Erzengel Michael geweiht. Nach der Chronik soll die erste Kirche in Kirchberg schon im Jahre 866 n. Chr. eingeweiht worden sein, wobei es sich um eine Holzkirche gehandelt haben dürfte. Später wurden zwei weitere Kirchen gebaut. Nach dem Abbruch der letzten erbaute Architekt Cades aus Stuttgart in den Jahren 1898 - 1900 ein dreischiffiges Gotteshaus.

Zwei bedeutende Männer erblickten in Kirchberg das Licht der Welt und erhielten hier die Ehrenbürgerwürde, diese finden Sie unten aufgeführt.

Direktor a.D. Monsignore Johann Baptist Miller

geb. 1873 - er erwarb sich große Verdienste in der Männerseelsorge und widmete sich darüber hinaus dem Siedlungsbau.

Abt Vitalis Maier

- geb. am 27. März 1912 - studierte Theologie und trat in die Abtei Ottobeuren ein. Das Vertrauen des Konvents wählte Pater Vitalis Maier am 09. Mai 1948 zum Abt.

Eugen Stökle

Der Gemeinderat der damals noch selbstständigen Gemeinde Sinningen verlieh mit Beschluss vom 10.03.1962 dem damaligen Oberlehrer Eugen Stökle den Ehrenbürgerbrief.

Ferdinand Josef Remlinger

Mit Gemeinderatsbeschluss vom 21.01.1986 wurden dem früheren Bürgermeister Ferdinand Josef Remlinger, der 32 Jahre die Geschicke der Gemeinde leitete, der Ehrenbürgerbrief überreicht.

Die für Kirchberg und Sinningen wirtschaftlich bedeutende Illerflößerei wurde noch am Anfang des 20.Jahrhunderts, wenn auch nicht mehr in dem hohen Maße wie in früheren Zeiten, auf der Iller von Kempten bis Ulm und von dort an auf der Donau bis Wien, betrieben. Es war sowohl eine interessante als auch gefährliche Arbeit.   Die durch den Bau der Autobahn Ulm-Memmingen entstandenen zwei großen Baggerseen fügen sich durch die mustergültige Rekultivierung in die Landschaft ein und bereichern sie. Darüber hinaus haben sie sich zu einem bedeutsamen Erholungsgebiet für die nähere und weitere Umgebung entwickelt.   Die wirtschaftliche Struktur der Gemeinde Kirchberg an der Iller besteht heute aus einer gesunden Mischung von Landwirtschaft und Gewerbe.

Die für Kirchberg und Sinningen wirtschaftlich bedeutende Illerflößerei wurde noch am Anfang des 20.Jahrhunderts, wenn auch nicht mehr in dem hohen Maße wie in früheren Zeiten, auf der Iller von Kempten bis Ulm und von dort an auf der Donau bis Wien, betrieben. Es war sowohl eine interessante als auch gefährliche Arbeit.   Die durch den Bau der Autobahn Ulm-Memmingen entstandenen zwei großen Baggerseen fügen sich durch die mustergültige Rekultivierung in die Landschaft ein und bereichern sie. Darüber hinaus haben sie sich zu einem bedeutsamen Erholungsgebiet für die nähere und weitere Umgebung entwickelt.   Die wirtschaftliche Struktur der Gemeinde Kirchberg an der Iller besteht heute aus einer gesunden Mischung von Landwirtschaft und Gewerbe.